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Die wichtigsten Social Media Kanäle und Tools

Die Angebote an Social Media Diensten sind vielfältig und neue kommen ständig hinzu. Während Shooting Stars binnen weniger Wochen ware Hypes auslösen dümpeln andere über Jahre vor sich hin und/oder verschwinden wieder ganz.
Doch welche Plattformen und Tools sind für meine Social Media Aktivitäten die geeignetsten? Muss ich überall vertreten sein? Angesichts der Fülle an Angeboten ist eine gewisse Abschreckung verständlich.

Einen Überblick über die deutsche Social Media Landschaft mit den wichtigsten 261 Social Media Plattformen und Tools (Stand 2014) gibt das Social Media Prisma – German Edition – von ethority

In den wenigsten Fällen macht es Sinn überall vertreten zu sein. Häufig reichen schon drei bis vier Angebote mit relevanten Reichweiten für eine erfolgreiche, strategische Kommunikation aus.

Grob lassen sich die Dienste in Blogs, Wikis, Social Networks, Foren&Usergroups, Location Based Services und Content Sharing Plattformen klassifizieren.

Die bedeutendsten Plattformen und Kanäle stellen wir hier vor.

Facebook
Der Primus ist mit mehr als 1,6 Billionen Nutzern pro Monat (09/2016) das weltweit größte soziale Netzwerk. Für Unternehmen ist Facebook im Social Media Marketing, allein schon wegen den Reichweiten, ein absolutes muss. Auch als Nachrichtenkanal gewinnt die Plattform zunehmend an Bedeutung. So werden 2014 in Deutschland 91% aller Online-Nachrichten über das Netzwerk verbreitet.
Auf Facebook erstellen die Nutzer private Profile aber auch Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz, sowie Gruppen zur privaten Diskussion. Durch die Freundschaftsanfragen können die Profile untereinander vernetzt werden.

Google+
Das am schnellsten gewachsene Sozial Media Netzwerk der Geschichte besitzt noch viel Potential. Im Gegensatz zu den meisten Anbietern vereint Google gleich mehrere unternehmenseigene Produkte und sieht sich als zweitgrößtes Netzwerk, weltweit. Privatpersonen aber auch Unternehmen, Institutionen, Vereine und andere nicht-natürlichen Personen können unter dem Namen „Google+ Seiten“ eigene Profile einrichten. Google+ selbst spricht 09/2016 von 440 Millionen aktiven Nutzern pro Monat.

YouTube
Das zur Zeit attraktivste Videoportal gehört zum Suchmaschinenriesen Google. Die Benutzer können auf dem Portal kostenlos Videoclips ansehen, diese bewerten, kommentieren sowie alle Arten von Videos, unter anderem Film- und Fernseh­ausschnitte, Musikvideos, Trailer sowie selbstgedrehte Filme und Slideshows selbst hochladen. Neben professioneller Information oder Unterhaltung findet man auch allerlei technisch Unausgereiftes. Pro Tag werden Milliarden Videos aufgerufen. Weltweit zählt YouTube pro Monat über 1 Billion Nutzer (09/2016).

Twitter
Der Microblogging-Dienst Twitter, ermöglicht dem registrierten Nutzer das verfassen telegrammartiger Kurznachrichten, den auf maximal 140 Zeichen begrenzten „Tweets“. Das öffentlich einsehbare „Online-Tagebuch“ mit über 325 Millionen (09/2016) Nutzern pro Monat wird von Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und den Massenmedien genutzt.

Wikipedia
Wikipedia ist das umfangreichste, lizenzfreie Online-Lexikon der Welt und liegt auf Platz sechs der am häufigsten besuchten Websites. Die Inhalte werden komplett von der Nutzergemeinde verfasst und umfassen mehr als 39,5 Millionen Artikel (2016) in über 260 Sprachen.

WordPress
WordPress zählt zu den größten Blogging-Plattformen weltweit. Nutzer können sich einen Blog entweder im Webspace von WordPress einrichten oder die kostenlose Software auf einem eigenen Server installieren. Verwaltet werden die Inhalte mit einem Content-Management-System (CMS). WordPress kann als reiner News Blog, als Homepage mit statischen Seiten oder in einer Verbindung aus beidem von Einzelpersonen und Teams mit unterschiedlichen Benutzerrollen geführt werden.

Tumblr
Die Blogging-Plattform des Suchmaschinen Anbieters Yahoo ermöglicht ein unkompliziertes „bloggen“ und „rebloggen“ von Texten, Bildern, Zitaten, Links, Video- und Audiodateien. Tumblr verzeichnet 230 Millionen Nutzer pro Monat (09/2016) und über 293 Millionen Blogs mit 133 Milliarden einträgen. Die Community besteht größtenteils aus Personen zwischen 13 und 22 Jahren. Der Anteil deutscher Nutzer ist mit 3,5 % relativ gering.

Flickr
Flickr ist die ContentSharingPlattform des Betreibers Yahoo. Angemeldete Mitglieder können hier Bilder sowie kurze Videos von maximal drei Minuten mit Kommentaren und Notizen auf die Community Plattform hochzuladen und diese anschliessend mit anderen Nutzern zu teilen. Flickr hat nach eigenen Angaben ca. 5000 Uploads pro Minute und knapp 77 Mio. Unique Users.

Pinterest
Auf einer Art „digitalen Pinnwand“ können die Nutzer des sozialen Netzwerks Pinterest eigene und auch die Bilder anderer Communitymitglieder anheften. Die nach individuellen Interessen zusammengestellten, meist stylischen Bildkollektionen können bewertet, kommentiert und geteilt werden. Die Community zählt über 110 Millionen Nutzer pro Monat, weltweit.

Instagram
Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform. Die hier hochgeladenen Fotos können auch in anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das teilen erfolgt ausschliesslich über eine App. Das von Facebook gekaufte Instagram verzeichnet 09/2016 pro Monat über 430 Millionen aktive Nutzer.

Snapchat
Die Community, des in Deutschland noch wenig genutzten Instant-Massaging Dienst, ist mit 10 Milliarden Video-Clips täglich heute schon aktiver als Facebook. Geführt wird Shnapchat als ein Video-Clip Tagebuch auf dem der Nutzer sich mitteilt. In Deutschland ist die Plattform noch kein echter Mainstream-Faktor wird aber bereits als der neue Shootingstar der kommenden Jahre hoch gehandelt.

WhatsApp
Über WhatsApp können Nutzer Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten zwischen zwei Personen oder in Gruppen über ein mobiles Anwendungsprogramm (APP) austauschen. Der Instant-Messaging-Dienst gehört seit 2014 zu Facebook. Als der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte verzeichnet WhatsApp monatlich 950 Millionen aktive Nutzer.

Xing
Xing ist die Bussinessplattform für den „deutschsprachigen“ Raum. Registrierte Mitglieder knüpfen und verwalten hier berufliche und/oder private Kontakte zu anderen Personen. Nutzer und Unternehmen können bei XING ein Profil anlegen, Fachpersonal suchen, Stellenangebote einstellen, Veranstaltungen organisieren und innerhalb der rund 55.000 Interessensgruppen mitdiskutieren. Ein Xing-Account ist in der eingeschränkten Light-Mitgliedschaft kostenlos, die „Premium“-Mitgliedschaft ist kostenpflichtig.

LinkedIn
LinkedIn ist eine webbasierende Bussinessplattform zum knüpfen neuer internationaler Geschäftsverbindungen. Mit über 100 Millionen Nutzer pro Monat (09/2016) in mehr als 200 Ländern ist LinkedIn die größte weltweite Plattform seiner Art.

Responsives Internetdesign – neuer Standard mit Mehrfachnutzen

Tablets, Smartphones und tragbare Assistenten sind Mittlerweile aus unserem Alltag, im Privatleben wie auch im Büro nicht mehr wegzudenken. Auch die Darstellung der Informationsinhalte hat sich entsprechend dem Nutzerverhalten grundlegend verändert. So werden nicht mehr nur die Standard-Internetseiten von zum Beispiel 1024 Pixel in der Breite abgebildet sondern diese Seiten den neuen, kleineren Formaten entsprechend angepasst. Das Konzept ist hier keine drei oder mehr Seiten mit gleichen Inhalten parallel zu publizieren. Mittels HTML5, CSS3 und Media Queries ist ein einzigen Internetauftritt so programmiert, dass dieser von den Ausgabeendgeräten automatisch erkannt wird und die Inhalte nutzerfreundlich wie auch Medium übergreifend immer korrekt abbildet. Also kein skalieren und horizontales scrollen mehr auf dem Smartphone!

responsives Webdesign

Bildquelle: de.wikipedia.org – Rechte bei: INCRIdea Indonesia

Die hier aufgezeigten Fakten zeigen eindeutig wohin der Weg geht.
Über 56 Millionen der Deutschen nutzen heute, laut der Statistik von Digital-Index, das Internet. Rund 48% gehören zur Generation 60 Plus. Der Anteil der Internetnutzer zwischen 18 bis 24 wird auf rund 99 Prozent geschätzt. 29 Millionen der Nutzer sind männlich und 27,3 Millionen weiblich.
Durch die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte ist auch die Zahl der mobilen Internetnutzer in Deutschland gestiegen und liegt heute bei über 37 Millionen. Die Anzahl der Personen weltweit, die das Internet über ihr mobiles Endgerät nutzen wird im Jahr 2017 bei rund drei Milliarden liegen.

Knapp zwei drittel der Deutschen nutzen heute bereits das Internet. 56% der Befragten sind mit mobilen Geräten wie Smartphone und Tablet online. 45 Millionen nutzen ein Smartphone. Tablets gibt es inzwischen in 34 Millionen der Online-Haushalte. Die Anzahl der Nutzer von Smartphones in Deutschland im Jahr 2020 wird auf rund 56 Millionen geschätzt, die der Tabletnutzer wird 40 Millionen erreichen.

Wer nicht mobil optimiert, der verliert.
Der wichtigste Datenkrake „Google“ kündigt 2015 an, alle Internetseiten radikal abzuwerten, die bis dahin nicht dem von Google präferierten Standard „mobile friendliness“ entsprechen. Der Grund sind veränderte Nutzerverhalten. Den Nutzern der unternehmenseigenen Bezahldienste möchte der dominante Suchmaschinenbetreiber immer optimale Sucherlebnisse bieten.

Ob Ihre Seiten für mobile Endgeräte optimiert sind können Sie auf den Seiten von Google prüfen. www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/ Hier wird unter anderem auch erklärt welche Kriterien für ein optimales Ranking ab sofort gelten.

Follow me – Social Media in der grünen Unternehmens- und Markenkommunikation

Für viele Menschen ist das Internet als Plattform für Information, Kommunikation und Konsum nicht mehr wegzudenken. Das Internet, heute, ist aber auch das soziale Medium. Die klassischen Anlaufstellen Facebook, Twitter, Google, YouTube und Co. sind bereits seit längerem “Mega Trend” und haben innerhalb kürzester Zeit weltweit eine breite Akzeptanz erfahren. Ein Account ist schnell eingerichtet. Das drehen von Handyvideos mit anschliessendem Upload auf YouTupe ein Kinderspiel. Die Technik macht es leicht am Austausch von Informationen teilzuhaben. Mit der Smartphone Technologie können Informationen jederzeit von überall abgerufen und geteilt werden.

Social Media – Mehr als nur ein temporär begrenzter Hype
Es spricht vieles dafür, dass der Social-Media-Boom auch weiterhin anhält und erstmalig fast jede Gesellschaftsschicht erreicht. Scheinbar dreht sich heute alles nur noch um Vernetzung und Kommunikation. Dabei ist Kommunikation in sozialen Gruppierungen seit jeher ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Neu ist jedoch die durch das Medium Internet entstandenen Möglichkeiten weltweit mit anderen Menschen zu kommunizieren, Meinungen auszutauschen oder bestimmte Themen ins Gespräch zu bringen. In kürzester Zeit und mit wenigen Mausklicks sind Tausende von Menschen informiert, solidarisiert, sind Erfahrungen, Eindrücke, Meinungen getauscht, gestreut und vervielfacht. Mit einem Klick auf den “gefällt mir” Button erreicht der Social-Media-Nutzer heute durchschnittlich 130 Netzwerk-Freunde.

Durch die Sozialen Medien ergeben sich für Unternehmen völlig neue Möglichkeiten aber auch Gefahren. Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit steigt enorm an. Ein unzufriedener Kunde stellt eine ernsthafte Bedrohung der Marke dar.

Direkte Kommunikation auf Augenhöhe anstatt “one to many Kommunikation”
Monologe der Unternehmen sind im Web 2.0, dem Mitmach-Web, out. Die Kunden heute wollen über Social Media gefragt, angehört und mit einbezogen werden. Eine offene, ehrliche und authentische Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden spielen deshalb eine zentrale Rolle wie ein Unternehmen, eine Marke wahrgenommen wird. Alles was ein Unternehmen heute tut, wird in Windeseile in den sozialen Netzwerken geteilt und kommentiert.

Die neuen Bedingungen in der Markenkommunikation
Social Media ist nicht exklusiv, denn jeder kann ein Teil des Netzwerkes sein. Das macht den Konsumenten selbstbewusst und stark. Diese Veränderungen zeigen, wie wichtig es heute für Unternehmen ist, sich aktiv in den Social Medien zu engagieren. Denn hier haben sie die Möglichkeiten, Verbrauchern zuzuhören, Gespräche mit zu gestalten und eigene Impulse einzubringen. Der Verbraucher gestaltet heute zu einem Teil die Markenkommunikation mit. Ob das Unternehmen möchte oder nicht gibt es einen Teil der Kontrolle und der Macht an ihn ab.

Was bringt Social media für Unternehmen
Sociale Netzwerke sind ein Dialoginstrument und helfen Kundenbeziehungen aufzubauen, zu verstärken und sie transparent zu kommunizieren. Unternehmen die im Social Web unterwegs sind geniessen Wettbewerbsvorteile. Social Media Marketing ist effektiver als klassische Werbung, da es ein direktes Feedback der Kunden zulässt. Es kostengünstiger und zielgerichteter, denn Empfänger und Verteiler des “Empfehlungsmarketing” ist die Fangemeinde. Soziale Kanäle verteilen Botschaften weitreichend, viral und schnell.

Gerade die hoch sensible Bio-Branche wird von engagierten, kritischen und wachen Konsumenten auf Ehrlichkeit, Authentizität einerseits geprüft und andererseits von den Mitbewerbern auf einem immer enger werdenden, umkämpften Markt, nicht nur aus der eigenen Branche, ganz genau beobachtet.

Einschlägige Internet-Portale wie zum Beispiel Utopia.de, testen, beraten und bewerten gute und schlechte Produkte, sprechen Empfehlungen aus, setzen sich kritisch mit Herstellern und Unternehmen der Branche auseinander und diskutieren in Community-Gruppen zu fast allen Lebensbereichen Lösungsansätze für eine bessere Welt.

Wer heute ehrlich und offen kommuniziert, den Konsumenten in seine Prozesse und sein Handeln mit einbindet, der braucht keine Angst vor der Macht der Sozialen Medien zu haben und wird auch zukünftig seine Waren erfolgreich vermarkten.

eBook – elektronische Publikationen

eBooks erfreuen sich mittlerweile bei einer breiten Leserschicht einer immer größeren Beliebtheit. Lag der Absatz 2013 noch bei 28,6 Millionen verkaufter Titel, so wird für das Jahr 2015 eine Verdoppelung auf über 60,4 Millionen verkaufter Titel vorhergesagt. Das große Angebot an preiswerten Lesegeräten unterstützt positiv das Wachstum. Unzählige Anbieter wie Amazon, Hugendubel, Thalia, Apple, eBook.de präsentieren in Ihren Online-Shops bereits ein Breit gefächertes digitales Lesevergnügen.

Ein E-Books ist, allgemein gesprochen, eine Veröffentlichung in digitaler Form, welche aus Text (und Bildern) besteht, jedoch nicht immer nur auf einem gedruckten Buch basiert. Ein digitales Buch wird in der Regel auf einem Comupter erstellt mit dem Ziel von einem entsprechenden elektronischen Lesegerät gelesen zu werden. Neben Text und Bildern werden inzwischen auch andere multimediale Elemente (Video, Musik usw.) mit eingebunden und veröffentlicht.

Die Erstellung von E-Books richtet sich nach dem Ausgabegerät für welches es produziert wird. Geräte mit E-Ink Technik sind bevorzugt für Texte ohne Abbildungen ausgelegt. Für Tablets sind neben bebilderten Inhalten auch interaktive und multimediale E-Books realisierbar.

Heute dominieren vier Formate den eBook-Markt. Sie unterscheiden sich in Hersteller unabhängige Formate wie EPUB und das weit verbreitete PDF sowie in geschlossenen Formate von Amazon AWZ(MOBI) und Apple (iBook).

Welches dieser Formate für ein Projekt geeignet ist sollte vor jeder Produktion deshalb gut überlegt werden.

Für das erstellen von elektronischen Publikationen gibt es unzählige kostenfreie wie auch kostenpflichtige Programme wie Sigil, iBookAuthor, Calligra Author, Creative Book Builder, Pages… für die Betriebssysteme Linux, Mac OS X und Windows. Jedes dieser Werkzeug hat seine Vor- und Nachteile bei der Erstellung und Ausgabe der elektronischen Endformate.

Wie gehst Du bei der Erstellung eines E-Books vor.
1. EPUB-Format ist ein offenes und weit verbreitetes Format, welches die meisten Lesegeräte darstellen können.
2. „Schreibe“ Dein E-Book zum Beispiel mit der kostenlosen Software LibreOffice Writer für Linux, Mac OS X oder Windows.
3. Das Ergebnis speicherst Du mit Hilfe der Erweiterung writer2epub direkt aus LibreOffice Writer heraus im EPUB-Format.
4. Ist Dein E-Book sehr komplex, kannst Du es mit Sigil weiter bearbeiten.
Weiterführende Informationen zu den vorgeschlagenen Werkzeugen findest Du auf den jeweiligen Internetseiten der Hersteller.

TIPP
Die ebenfalls kostenlose Software Calibre unterstützt die wichtigsten Formate und bietet umfangreiche Funktionen um E-Books zu prüfen, zu wandeln und zu verwalten.

Weblinks
LibreOffice Writer
writer2epub – Open Office Erweiterung
Calibre
Sigil
iBookAuthor
Calligra Author / Calligra Suite
Creative Book Builder App
Pages App

Verpackungsmaterial – Metall

Metallverpackungen zeichnen sich durch ihre gute Barrierefähigkeiten gegen Gase, Wasserdampf, Licht und Gerüche sowie durch eine hohe Festigkeit aus. Als Materialien kommen vor allem Weissblech oder Aluminium zum Einsatz. Die wichtigsten Anwendungen bei der Lebensmittelverpackung sind Dosen und Deckel. Gemessen am gesamten Verpackungsvolumen liegt Anteil der Metallverpackungen bei rund 18 Prozent. Den Hauptanteil machen hierbei die Getränke und Konservendosen aus, gefolgt von den Deckel bei Glasverpackungen.

Einsatzbereich und Schutz
Metallverpackungen sind sehr stabil und bieten einen sehr guten Lichtschutz wie er zum Beispiel für Öle und Fruchtsäfte erforderlich ist. Auf Grund der guten Wärmeleitfähigkeit sind sie schnell zu kühlen. Bei erhitzten Produkte gewährleisten diese Verpackung eine lange Haltbarkeit und einen hohen Produktschutz. Die guten Barriereeigenschaften von Metall bieten darüber hinaus einen Aromaschutz z.B. für Tee und Gewürze. Ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung mit Mehrfachnutzen hat Herbaria, Hersteller von ökologischen Tees, Kräutern und Gewürzen, mit seinen Aromaschutzdosen aus Weißblech erreicht. Herbaria Produkte in Weißblech Verpackung

Als negativ wird von den Verbrauchern die Umweltverträglichkeit von Dosen wahrgenommen. Zu berücksichtigen sind auch die Risiken der Korrosion (Dosenrost) welche nur durch einen Korrosionsschutz, einer zusätzlichen Lackierung oder Beschichtung der Metalle, verhindert werden. Bei Aluminium-Dosen ist für saure Lebensmittel eine Innenlackierung unbedingt erforderlich.

Ökologie
Die Herstellung von Metallverpackungen erfordert einen hohen, bei Aluminiumverpackungen einen extrem hohen Energieeinsatz. Durch Recycling lässt sich dieser bei Aluminiumdosen auf etwa 5 Prozent, bei Weißblech auf 25 Prozent gegenüber einer Neuherstellung reduzieren. Durch die Reduktion der Wandstärke wird das Verpackungsgewicht und damit auch das Transportgewicht gesenkt. Die Ökobilanz von Getränkedosen gegenüber Einwegglas ist gleichwertig und bei einem Transportweg von über 400 Kilometern, bedingt durch die geringen Verpackungsgewichte, sogar vorteilhafter.

Durch ein gut ausgebautes Recyclingsystem in Deutschland und durch die einfache Trennung haben Metallverpackungen mit über 80 Prozent eine relativ hohe Recylingquote, laut dem Verband Metallverpackungen e.V. Ein möglicher Zweitnutzen von Dosen als Behältnis zur Bevorratung oder als Nachfüllpackung ist ökologisch gesehen vorteilhaft und ein Plus für das Material. Kreative und nachhaltige Upcycling-Ideen sind auch hier gefragt und können für weitere positive Ökobilanzen von Metallverpackungen sorgen.

Verpackungen und Einwegartikel

Rohstoffe für biologisch abbaubare Verpackungen und Einwegartikel
Biologisch abbaubare Einwegartikel und Verpackung sind in der Regel die bessere alternative für Umwelt und Natur wenn auch die Ökobilanzen nicht immer eindeutig für diese Produkte sprechen. Neue innovative Stoffe werden die Angebotspalette erweitern. Große Potentiale liegen in der Aufbereitung von Abfallprodukten. Biologisch abbaubare Kunststoffe werden bei steigenden Rohölpreisen in naher Zukunft die erdölbasierenden Angebote komplett ersetzen können. Problematisch ist der grossflächige Anbau von nachwachsenden Rohstoffen. Monokulturen stören nicht nur die Artenvielfalten in Kulturlandschaften, sie stehen auch in unmittelbarer Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion.
Berücksichtigt bei dieser Auswahl wurde weder die Ökobilanz dieser umweltfreundlichen Verpackungs- und Einwegartikel noch die Sozialverträglichkeit bei der Erzeugung und Weiterverarbeitung der Rohware. Langlebige Produkte sind den Einwegprodukten grundsätzlich vorzuziehen. Der Spar- und Vermeidungsgedanke sollte weiterhin an erster Stelle stehen. Siehe auch Artikel zu Biokunststoffe

Papier
Produkte aus Pappkarton werden in der Regel aus reiner Zellulose hergestellt. Die ökologische zertifizierte Rohware wird chlorfrei gebleicht und mit den Siegel „chlorfrei gebleicht“ (TFC) gekennzeichnet. Das bedrucken mit Tinte auf Wasser und/oder Sojabasis stellt sicher, dass Papierartikel natürlich und zu 100% kompostierbar sind.
Kraftpapier ist eine sehr stabile Papierart, die aus langfaserigen Holzspänen der Nadelbäumen wie Fichten und Kiefern hergestellt wird. Die lange Fasern sorgen für Stärke und Qualität des Papiers. Bei der Verarbeitung der Holzfasern zur Zellulose wird das natürliche Bindemittel Lignin aus dem Zellstoff abgetrennt, so dass ein sehr reines Produkt entsteht. Ungebleichtes Kraftpapier hat eine natürliche, braune Farbe. Es besitzt zudem eine hohe Nassfestigkeit und ist durch die sehr reine Herstellung gut für ein Recycling und die Kompostierung geeignet.

Palmblatt
Palmblattscheiden sind die Reststoffe der „Areca“-Nusspalme und verrotten in der Regel am Boden. Für die Verwertung werden Blattscheiden gesammelt, mit frischem Quellwasser gereinigt. In einem Wasserbad werden sie eingeweicht bevor man sie maschinell bei ca. 120°C in eine Form presst. Der Pressvorgang dauert pro Einzelstück ungefähr eine Minute und variiert je nach Größe. Die abschliessende Nachtrocknung erfolgt in Holzkohleöfen. Das Ergebnis ist ein absolut natürliches Produkt denn bei der Verarbeitung werden keine weiteren Zusatzstoffe für eine Laminierung benötigt. Die Blattscheiden eignen sich hervorragend zur Herstellung von Palmblatt-Teller und Palmblatt-Schalen. Sie lassen jeden Artikel zu einem Unikat mit eigener Struktur werden.

Zuckerrohr
Zuckerrohrfasern ist ein Abfallprodukt das bei der Extraktion von Zucker aus dem Mark des Zuckerrohres anfällt. Die sogenannte „Bio-Masse“ (Zellulosefasern) wird üblicherweise verbrannt. Die Fasern werden unter Zugabe von Wasser und dem natürlichem Bindemittel (Lignin) zu einer feinen Masse vermahlen und in Form gepresst. Aus einem einzigen Zuckerrohr lassen sich so zum Beispiel rund 50 Einwegteller herstellen.
Einweg-Geschirr aus Zuckerrohr ist sehr langlebig. Es ist unempfindlich gegen Wasser und Fett, ist hitze- und kältebeständig. Das Zuckerohrgeschirr kann in der Mikrowelle verwendet werden und lässt sich auch ohne Probleme einfrieren. Zuckerrohrprodukte können ohne Bedenken im Kompost entsorgt oder auch verbrannt werden. Bei der Verbrennung des Zuckerohr basierenden Zellstoffs werden keine giftigen Substanzen an die Umwelt abgegeben. Zuckerohr eigenet sich hervorragend zur Herstellung von Geschirr.

Mais
Die Milchsäure ist ein Zwischenprodukt das bei Fermentationprozessen von Rüben oder Mais zu Zucker oder Stärke entsteht. Die Milchsäurebakterien lassen das Ausgangsprodukt vergären. Anschließend wird die Milchsäure mittels eines Fermentationsprozess zu Polymilchsäure / Polylactid (PLA) polymerisiert.
Dieser Rohstoff ist transparent, bedruckbar, biologisch abbaubar und lebensmittelecht, jedoch nicht hitzebeständig. So tritt eine Verformung bereits ab ca. 45°C auf und kann auf Grund dieser Eigenschaften nicht für Heißgetränke oder warme Speisen verwendet werden. PLA Produkte sollten kühl und trocken gelagert werden.
Im Vergleich zum normalen Plastik PET/ PS verursacht die Produktion des PLA insgesamt 75% weniger Co2. PLA basierende Produkte sind innerhalb von 30-90 Tagen in einer industriellen Kompostierungsanlage abbaubar.

Bambus
Bambus ist ein sehr schnell wachsendes Gras, wodurch der Bambuswald selbst schnell wieder nachwachsen kann. Um Natur und Umwelt zu schonen ist der Einsatz von Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft den herkömmlichen Angeboten vorzuziehen. Bambus ist unbehandelt und somit nach der Produktion vollständig kompostierbar. Es ist ein sehr stabiles Material und kann für sehr viele Produkte als Ausgangsmaterial verwendet werden.

Birkenholz
Weißes Birkenholz wächst relativ schnell. Für einen öko-korrekten Einsatz sollte zertifizierte Rohware aus einer nachhaltigen Waldwirtschaft bevorzugt werden. Birkenholz eignet sich zur Herstellung von Besteck/Holzschiffchen. Birkenholz basierendes Besteck wird im Press- und Stanzverfahren hergestellt. Da keine weitere Beschichtung oder Oberflächenbehandlung erfolgt ist es somit 100% natürlich.

Biokunststoffe

Biokunststoffe werden in biobasierende Kunststoffe, also Kunststoffe auf der Basis nachwachsender Rohstoffe, sowie in biologisch abbaubare Kunststoffe unterschieden. Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen müssen jedoch nicht zwangsläufig biologisch abbaubar sein und biologisch abbaubare Stoffe können umgekehrt auch auf nicht nachwachsenden Rohstoffen basieren.

Hauptrohstoffquellen für die nichtabbaubaren, jedoch auf nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Kunststoffe, sind stärkehaltige Pflanzen wie Mais, Kartoffeln, Tapioka sowie Holz für die Zellulose Gewinnung.

PLA, also Polymilchsäurenbasierende Kunststoffe und PHB bzw. PHV, durch Bakterien gewonnene thermoplastische Polyester aus Zucker oder Stärke, besitzen ein geringes Gewicht, gute Barriereeigenschaften und sind biologisch abbaubar.

Biokunststoffe werden vorrangig zu Folien, Spritzgussartikeln und Beschichtungen verarbeitet. Mit weniger als einem Prozent gegenüber herkömmlichen Kunststoffen ist der Markanteil an biologisch abbaubaren Biokunststoffen ausbaufähig. Mit neuen innovativen Verpackungslösungen, wie Tiefkühlverpackungen, Schrumpffolien, Netze… decken Biokunststoffe mittlerweile viele Anwendungsgebiete ab. Noch sind deutlich höheren Kosten gegenüber mineralölbasierenden Kunststoffen zu kalkulieren. Kontinuierlich steigende Rohstoffpreise, eine gute Ökobilanz, die Befreiung von Verwertungsgebühren sowie stetig wachsende Angebote machen Biokunststoffe jedoch immer attraktiver.

Recycling: Bisher gibt es keine speziellen Recyclingsysteme für Biokunststoffe. Biokunststoffe können nicht über die bestehenden Entsorgungswege für erdölbasierende Kunststoffe „Gelber Sack“ gesammelt werden.

Kompostierung: Eine Entsorgung von biologisch abbaubaren Verpackungen ist, laut Bundesministerium für Umwelt, in der Biotonne möglich sofern die Verpackungen nach DIN EN 13432 produziert wurden. Dies trifft jedoch nur für wenige Verpackungen zu.

Verbrennung: Eine Entsorgung durch Verbrennung schafft eine zusätzliche und gute Energiegewinnung. Die Energiemengen sind mit mineralölbasierenden Kunststoffen vergleichbar.

Biogaserzeugung: Grundsätzlich ist eine Biogasgewinnung möglich, jedoch liegen hierfür noch kaum Erfahrungen vor.

Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben ein enormes Innovationspotential, erschliessen immer neue Anwendungsgebiete und werden zukünftig eine ernstzunehmende, umweltfreundliche Alternative zu den mineralölbasierenden Angeboten sein. Für gute Ökobilanzen sorgen vorallem bei der PLA-Herstellung ein Energiebedarf der deutlich unter dem von PE- oder PET-Erzeugungen liegt.
Bei den Verbrauchern erfahren Produkte auf der Basis von Biokunststoffen eine hohe Akzeptanz.
Im Vergleich zu Deutschland sind Biokunststoffe in Ländern wie Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und Skandinavien auf Grund einer höheren Nachfrage jedoch wesentlich weiter verbreitet.
Negativ zu bewerten sind die zur Herstellung importierten zucker- und stärkehaltigen Rohwaren, eine mit Pflanzenschutz und Düngemittel arbeitende „intensive“ Landwirtschaft, aber auch das zur Zeit noch fehlende Recyclingsystem. So landen Biokunststoffe zusammen mit mineralölbasierenden Kunststoffen oftmals im „Gelben Sack“ und müssen als Fremdstoffe aussortiert werden.

Spezialpapiere

Steinpapier
Steinpapier ist ein mineralisches Produkt und besteht zu 80% aus Kalksteinmehl, einer natürlichen vorkommenden Ressource und Abfallprodukt in der Bauindustrie, sowie aus 20 Prozent Bio Polyethylen, einem Kunstharz aus organischen Abfällen welches als Bindemittel dient.
Bei der Produktion des Papieres werden weder Wasser noch schädliche Chemikalien wie Säuren oder Bleichmittel eingesetzt.
Die Idee Papiere herzustellen ohne Wälder abzuholzen ist relativ neu. So werden Steinpapiere erst seit gut 2 Jahren in Deutschland angeboten und verarbeitet.

Steinpapiere sind weniger offenporig als die handelsüblichen Zellulosepapiere aus Holz. Ihre Oberfläche ist samtig glatt. Die Papier sind zäh bis reißfest, ähnlich einem Kunststoff, jedoch beschreibbar und zu bedrucken wie Papier. Beim bedrucken können 15-20% der Farbe eingespart werden. Steinpapiere sind fotoabbaubar, das heisst unter UV-Einfluss zersetzt sich das Papier in der Natur nach circa 6 bis 9 Monaten. Da bei der Herstellung nur die Hälfte an Kohlendioxid freigesetzt und Energie benötigt wird können die Papiere auch hier mit einer positiv zu bewertenden Ökobilanz punkten.

Die Anwendungsbereiche der „Spezialpapiere“ sind vielfältig. Auf Grund ihrer Eigenschaften werden sie für wasserresistente Land- und Spezialkarten, Notizbüchern, Werbebannern und Plakate eingesetzt, die Reißfestigkeit macht sie für stabile Verpackungen, Tragetaschen und Müllsäcke attraktiv.
Grundsätzlich eignen sie sich jedoch für fast alle Drucksachen wie: Einsteck- und Hängeetiketten, Lebensmitteletiketten, Produktetiketten, Türschilder, Präsentationsmappen, Broschüren, Flyer, Anleitungen und Handbücher, Umschläge, Kalender, Notizblöcke, Visitenkarten, Grußkarten, Postkarten, Speisekarten, Plakate…

Steinpapiere sind auch für Tintenstrahl- und Festtintendrucker zu nutzen, jedoch nicht für Laserdrucker geeignet, da sich die Papiere aufgrund des Anteils von Bio-Polyethylen ab 65°C thermisch deformieren.

Wie schnell die neuen Papiere jedoch ihre Zielgruppe finden ist ungewiss und hängt mit Sicherheit von den Designern, die Steinpapiere für ihre gestalteten Druckzeugnisse einplanen und von den Druckereien ab, die mit dem „exotischen“ Papier noch so gut wie keine Erfahrung gemacht haben. Die Haptik einer samtigen Oberfläche ist originell jedoch gewöhnungsbedürftig und kein wirklicher Ersatz für alle Druckzeugnisse.

organische Papiere
sind Papiere auf der Zellulosebasis Holz sowie alle Papiere die anstatt Holz aus Baumwolle, Gras, Stroh hergestellt werden

synthetische Papiere
sind nassfeste Papiere aus Kunststofffasern. Sie sind reißfest und werden meist Oberflächen behandelt.

DIN Papierformate

Papierformate sind in Deutschland genormt. Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) hat 1922 in der DIN-Norm 476 die Standardgrößen für Papierformate der Norm A, B und C festgelegt. Die deutsche Norm diente auch als Grundlage für die internationale Norm DIN EN ISO 216 und wurde von fast allen Ländern übernommen. Andere Formate werden zum Beispiel in den USA verwendet.

Die A Norm geht von einem Papierbogen mit der Fläche von einem Quadratmeter und einem Seitenverhältnis (Seitenlänge zur Diagonallänge eines Quadrats) von 1:1,4142 aus. Ein Bogen hat somit das Grundformat 841 x 1189 mm und wird als DIN A0 bezeichnet.

Durch teilen des Papierbogens erhält man verlustfrei das nächst kleinere Format. Dabei bleibt das Seitenverhältnis immer gleich.
Wenn man zum Beispiel einen Bogen des Formates DIN A0 halbiert erhält man das Format DIN A1. Durch eine Halbierung des Formats DIN A1 wiederum das nächst kleinere Format in DIN A2 und so weiter. Aus einem DIN A0 Papierbogen bekommt man auf diese Weise 16 DIN A4 (Briefbogenformat) oder 64 DIN A6 Blätter (Postkartengröße).

Im Druck wird der Papierbogen im so genannten Rohformat verarbeitet. Er ist etwas größer als ein DIN Format und bietet dadurch die Möglichkeit mit Druckmaschinen die Fläche vollflächig zu bedrucken. Dieser Bogen wird nach dem Druck auf das Endformat beschnitten.

DIN-Formate

Größe der Papierbogen der Formatreihe DIN A

DIN A0 841 x 1189 mm (Rohformat 860 x 1220 mm)

DIN A1 594 x 841 mm (Rohformat 610 x 860 mm)

DIN A2 420 x 594 mm (Rohformat 430 x 610 mm)

DIN A3 297 x 420 mm (Rohformat 305 x 430 mm)

DIN A4 210 x 297 mm (Rohformat 215 x 305 mm)

DIN A5 148 x 210 mm (Rohformat nicht gebräuchlich)

DIN A6 105 x 148 mm (Rohformat nicht gebräuchlich)

DIN A7 74 x 105 mm (Rohformat nicht gebräuchlich)

Falzarten

Bereits beim entstehen einer Entwurfsarbeit spielt die Falzart bei der Einteilung der Seiten eine wichtige Rolle. Ein umgefalzter Bogen, auch Planobogen genannt, kann auf die unterschiedlichste Art in das gewünschte Endformat gefaltet werden. In den Falzmaschinen werden die Bogen durch einen Kombination von Falzmessern oder durch ein Stauchsystem gefalzt.

In der Regel spricht man von einer Kreuzbruch- und einer Parallelfalzung, sowie von gemischten Faltungen anderer Art.

1. Kreuzbruchfalzung
Die Kreuzbruchfalzung wird am häufigsten bei Werk- und Zeitungsdruck als zweibruch- dreibruch oder Vierbruchfalzung angewandt.

2. Parallelfalzung
Die Parallelfalzung ermöglicht ausserordentlich viele Falzkombinationen. Bei der Parallelfalzung laufen die Falzbrüche immer parallel zueinander. Parallelfalze finden häufig bei einfachen Werbedrucksachen Anwendung.

Hier unterscheidet man in Wickelfalzung und in Leporellofalzung oder Zickzackfalzung.

A. Wickelfalz
Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes bei der, da kein Richtungswechsel, die Bogen aufgewickelt werden. Bei zwei parallelen Falzbrüchen ergeben sich aus einem Bogen sechs Seiten, bei drei Brüchen erhält man acht, bei vier Brüchen zehn Seiten usw.

B. Altarfalz
Bei einem sechsseitigen Altarfalz werden die äußeren Teile des Falzbogens ohne Überlappung nach innen gefalzt. Die dreiteilige Faltung mit sechs Seiten hat eine Ähnlichkeit zu den mittelalterlichen Flügelaltären.

C. Achtseitiger Altarfalz
Der achtseitige Altarfalz entspricht einem einfachen Altarfalz der jedoch mit einem zusätzlichen Bruch in der Bogenmitte.

D. Leporello-/ Zickzack-Falz
Als Leporello- oder auch Zickzackfalzung bezeichnet man eine Faltung bei der zwei oder mehrere Teile des Bogens in wechselnder Richtung gefalzt werden. Dadurch erhält der sechs- oder auch achtseitige Bogen eine harmonikaähnliches Aussehen.

E. Parallelmittenfalz
Bei einem Parallelmittenfalz oder auch Doppelparallelfalz wird ein Bogen mehrmals immer in der Mitte gefalzt.

3. Gemischte Falzung
Als „Gemischte“ Falzung bezeichnet man die Kombinationen von Kreuz- und Parallelfalzbrüchen.

F. Kreuzfalz oder auch Kreuzbruchfalz
Bei einem Kreuzbruchfalz wird der Bogen zwei-, drei oder vierfach im rechten Winkel gefalzt. Dadurch erhält man vier, acht oder sechzehn Seiten.

4. Lagenfalzen
Bei „In Lagen falzen“ werden mehrere Viertelbogen zu einer Lage gefalzt. Diese Falzart wird hauptsächlicht für Konto- und Schreibbücher, aber auch für Handtuchspender produzierte Hygienepapiertücher, angewandt.

TIPP! Um ein unkontrolliertes platzen oder brechen (Falzbruch) beim Falzen von stärkeren Papieren ab ca. 150g/m2 und Kartons zu vermeiden werden diese in einen zusätzlichen Arbeitsgang gerillt.
Durch eine Rillung lässt sich aber auch der Deckel einer Broschüre leichter öffnen, eine Klappe leichter bewegen oder ein Buchblock passgenauer in den Umschlag einpassen. Eine gerillte Wellpappe ist besser und vorallem mit einer sauberen Kante zu knicken.
In der Regel muss die Rilllinie parallel zur Laufrichtung verlaufen.

Förderpreis 2017
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